Die schwarze Pest

Helden mit Axt – Update

2009/04/02 · Kommentar schreiben

Ein Terrorist hat heute Juden in Bat Ayin mit einer Axt angegriffen, dabei tötete er einen 13-jährigen und verletzte einen 7-jährigen schwer. Der Angreifer floh zu einem nahen arabischen Dorf, wo er wohl nun gerade als Held gefeiert wird.

Eine intakte Gesellschaft würde auf so eine Tat mit Abscheu reagieren, die palästinensische wird den Mord, der in voller Absicht Kinder zum Ziel hatte nicht verurteilen sondern preisen. Dass höchste der Gefühle wäre schon, wenn Abbas es als die bedauernswerte aber unweigerliche Folge der Besatzung bezeichnen würde. Die unzähligen Terrorgruppen werden sich jedenfalls in Beifallsbekundungen überbieten und versuchen, dafür Verantwortung zu übernehmen: Fatah wird es ebenso gern gewesen sein, wie der Islamische Dschihad oder die Hamas.

Kann man sich das vorstellen? Ein Mann der eine Axt nimmt und Kinder damit ermordet, gilt als Held? Nicht lang ist es her, da hat der einflussreiche arabische Fernsehsender Al Dschasira eine Geburtstagsfeier für Samir Kuntar geschmissen, der ein 4-jähriges Mädchen ermordete, indem er ihren Kopf gegen eine Wand stieß. Sommerlager und Fußballturniere werden nach diesen Helden benannt.

Google sei Dank kann sich heute jeder informieren, was die arabischen Medien schreiben. In der Googleübersetzung von Palestine Today werden die Buben als „Siedler“ und „Zionisten“ bezeichnet, Begriffe die auch in Deutschland schon als entmenschlichte Feindbilder funktionieren.

UPDATE
Lila schreibt über den Fall dieses Helden.

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